Das Buch

Ein KI-Buch, das kein Technikbuch ist: Worum es in ‚Der KI-Coach‘ geht

Wer ein Buch über künstliche Intelligenz sucht, findet Gebrauchsanweisungen, Verheißungen und Weltuntergänge. „Der KI-Coach“ von Niko Martzy will nichts davon sein. Es fragt, was die Technik mit uns Menschen macht, und wer uns hilft, dabei nicht unter die Räder zu kommen.

Redaktion Der KI-Coach · nach dem Buch von Niko Martzy · · 13 Minuten Lesezeit

Hände halten ein aufgeschlagenes Sachbuch in der Berliner S-Bahn im Abendlicht
Ein KI-Buch für die Strecke zwischen Büro und Zuhause. Symbolbild, mit KI erzeugt; das Cover von „Der KI-Coach“ ist nicht abgebildet.

Wer an einem gewöhnlichen Nachmittag vor dem KI-Regal einer Buchhandlung steht, erkennt schnell ein Muster. Links die Anleitungen: hundert Prompts für dies, fünfzig Kniffe für das, Screenshots von Oberflächen, die beim nächsten Update schon wieder anders aussehen. In der Mitte die Heilsversprechen, Umschläge in Gold und Blau, auf denen sich die Produktivität verdoppelt und die Freizeit verdreifacht. Rechts die Untergangsszenarien, schwarz mit roten Lettern, die Maschine als Endgegner der Menschheit. Wer dort ein KI-Buch sucht, das weder bedient noch verkauft noch verschreckt, sucht lange.

Die drei Stapel haben etwas gemeinsam: Sie handeln von der Maschine. Kaum eines handelt von den Menschen, die mit ihr arbeiten sollen. Von der Sachbearbeiterin, die morgen eine Lizenz zugeteilt bekommt und keine Ahnung hat, was sie damit anfangen soll. Vom Handwerksmeister, der einmal herumprobiert hat und dann nie wieder. Vom Abteilungsleiter, der sich leise fragt, wofür man ihn eigentlich noch braucht. Genau dort setzt dieses Buch an.

„Der KI-Coach. Wie Künstliche Intelligenz verändert, was es heißt, ein Mensch zu sein.“ ist ein Sachbuch von Niko Martzy, erschienen bei Whitesides Publishers. Es erklärt keine Tools, sondern fragt, was KI mit Arbeit, Bildung und Selbstverständnis macht. Seine These: Die eigentliche Lücke der KI-Revolution ist menschlich. Schließen sollen sie KI-Coaches, Menschen, die anderen den Umgang mit KI zeigen.

Dieses KI-Buch verzichtet auf Screenshots und auf die rosarote Brille

Zuerst das, was „Der KI-Coach“ nicht ist, denn das sagt fast so viel über ein Buch wie sein Inhaltsverzeichnis. Es ist kein Tutorial. Es gibt keine Prompt-Sammlung, die in einem halben Jahr veraltet, keine Bildschirmfotos, keine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum ersten Chatbot. Und es ist keine Werbeschrift für die Technologie. Martzy beschreibt das Potenzial der KI als größer, als die meisten ahnen, und ihre Risiken als anders, als die meisten glauben. Beides steht nebeneinander, ohne dass eines das andere relativiert.

Was das Buch stattdessen ist, lässt sich mit drei Wörtern fassen: Bestandsaufnahme, Provokation, Einladung.

Bestandsaufnahme, weil Martzy nachzeichnet, wo Deutschland steht. Er greift eine Zahl auf, die das Dilemma bündelt: 81 Prozent der Unternehmen halten KI für die wichtigste Zukunftstechnologie, aber weniger als ein Drittel bildet seine Mitarbeiter systematisch darin weiter. Die Beschäftigtenbefragung des Branchenverbands Bitkom aus dem Jahr 2025 zeigt dieselbe Schieflage von der anderen Seite: Rund ein Fünftel der Beschäftigten wurde bereits im Umgang mit KI geschult, 70 Prozent berichten, dass ihr Arbeitgeber gar keine KI-Schulung anbietet.

Provokation, weil Martzy zuspitzt, wo andere abwägen. Kapitel heißen „Die Lüge vom Bürokratieabbau“ oder „Zeiterfassung? Zeitverschwendung!“. Eines der zentralen Bilder des Buchs ist ein Pokertisch. Der Croupier kündigt ein neues Spiel an. Amerika und China hören zu und stellen Fragen. Deutschland ist genervt, empört sich über den Croupier und sucht Gründe, nicht mitzuspielen. Der Croupier antwortet gelassen, es sei ein freier Tisch, man könne jederzeit aussteigen. Martzy bleibt sitzen, am Tisch und im Land. Sein Befund über Europa passt in einen Satz: „Wir haben in Europa die Regeln geschrieben, bevor wir das Spiel gespielt haben.“

Und Einladung, weil das Buch nicht beim Schimpfen stehen bleibt. Es endet mit einem Brief, nicht mit einem Urteil. Dazu später mehr.

Stapel von Sachbüchern auf einem Holztisch in einer Berliner Buchhandlung
Anleitungen, Heilsversprechen, Untergangsszenarien: das KI-Regal und ein Buch, das anders ist. Symbolbild, mit KI erzeugt.

Die eigentliche Lücke der KI-Revolution ist nicht technisch, sondern menschlich

Im ersten Kapitel formuliert Martzy die These, um die sich alles Weitere dreht:

„KI verändert nicht, was wir arbeiten. KI verändert, was es heißt, ein Mensch zu sein.“

Daraus folgen zwei weitere Gedanken. Erstens: Deutschland hat alles, um diese Veränderung zu gewinnen. Martzy nennt die Sprache, die Bildungsinfrastruktur und eine lange Denktradition. Der Sprache widmet er besondere Aufmerksamkeit. KI ist eine Sprachmaschine; wer präziser formuliert, bekommt präzisere Ergebnisse. Ein Land, das sich auf Begriffe, Nuancen und Nebensätze versteht, hat hier einen Heimvorteil, ob es ihn nutzt oder nicht. Und mit Volkshochschulen, Kammern, dualem System, Akademien und staatlich finanzierter Weiterbildung existiert bereits ein Ökosystem der zweiten Chance, um das andere Länder Deutschland beneiden könnten.

Zweitens: Was fehlt, sind Menschen. Menschen, die anderen zeigen, wie man KI nutzt, als Werkzeug, als Denkpartner, als mächtigste Kulturtechnologie seit dem Buchdruck. Martzy fasst das in einem Satz zusammen, der zu den meistzitierten des Buchs gehören dürfte: „Deutschland hat nicht zu wenig Technologie. Deutschland hat zu wenig Mut, die Technologie an die Menschen zu bringen. Die Infrastruktur ist da. Der Inhalt fehlt.“

Diese Menschen nennt er KI-Coaches, und sie sind die heimliche Hauptfigur des Buchs. Martzy illustriert die Lücke an Figuren wie dem Dachdecker: Zwischen dem Dachdecker, der einmal mit ChatGPT experimentiert, und dem, der KI systematisch in sein Geschäft integriert, liegt kein technisches Hindernis. Es liegt ein menschliches Bedürfnis dazwischen, nämlich Begleitung. Was ein KI-Coach dafür mitbringen muss, beschreibt Kapitel 19: Er versteht Technologie, ohne naiv zu sein, Menschen, ohne ungeduldig zu werden, und Unternehmen, ohne weltfremd zu argumentieren. Wer eines davon kann, ist Spezialist. Wer alle drei kann, ist selten.

Dazu gehört eine Fähigkeit, die in den Heilsversprechen-Büchern selten vorkommt:

„Ein KI-Coach lehrt nicht nur, wie man KI nutzt. Er lehrt, wie man KI misstraut.“

Halluzinationen sind für Martzy deshalb kein Kinderfehler, den man einfach aussitzt, bis die nächste Modellgeneration ihn behebt. Sie sind der Grund, warum der Mensch wach bleiben muss. Wer tiefer in das Berufsbild einsteigen will, findet es ausführlich im Beitrag Was ist ein KI-Coach?.

Vier Teile führen von der Ernüchterung bis zum Beruf der Zukunft

Das Buch umfasst 21 Kapitel in vier Teilen, eingerahmt von Vorwort, Nachwort und Epilog, ergänzt um ein Glossar und ein Quellenverzeichnis. Die Kapiteltitel verraten den Ton, deshalb hier vollständig:

  • Teil 1, Die neue Welt: Das Land der Dichter und Denker. Und der Bedenkenträger · Rausch trifft Ernüchterung: »Du hast recht …« · Grenzen der KI verstehen · Was ich mache? Geschäftsführer im Bildungsbereich · Superdroge, die auch die Oma süchtig macht · Die miese Masche: wie KI dein Vertrauen gewinnt · Ein Image, das Angst schürt
  • Teil 2, Die Transformation: Ich schaffe mich ab, aber ich liebe es! · KI-Agenten: Drecksarbeit mit Lächeln im Gesicht · New Life Balance: Mit Moos was los! · Disruption, der neue Strukturwandel · Retter oder Killer?
  • Teil 3, Deutschland und die Welt: Die Lüge vom Bürokratieabbau · Zeiterfassung? Zeitverschwendung! · Effizienz schlägt Größe · Tradition & Skeptizismus: nicht jetzt!
  • Teil 4, Die Zukunft der Arbeit: Die Entzauberung der Experten · Jobs & Branchen: Verlierer & Gewinner · KI-Coach: der neue Superstar am Arbeitsmarkt · Warum KI-Coaching ein Beruf wird · Brief an einen Skeptiker
Infografik · Das Buch

Der Bogen von „Der KI-Coach“: vom Rausch zum neuen Beruf

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  1. Teil 1 · Kapitel 1 bis 7

    Die neue Welt

    Rausch und Ernüchterung: was KI kann, wo ihre Grenzen liegen und wie sie Vertrauen gewinnt.

  2. Teil 2 · Kapitel 8 bis 12

    Die Transformation

    Agenten, New Life Balance, Disruption: was mit Arbeit geschieht.

  3. Teil 3 · Kapitel 13 bis 16

    Deutschland und die Welt

    Bürokratie, Zeiterfassung, Effizienz, Skepsis: der Standort im Wettbewerb.

  4. Teil 4 · Kapitel 17 bis 21

    Die Zukunft der Arbeit

    Entzauberte Experten, Gewinner und Verlierer, der KI-Coach als neuer Beruf.

21 Kapitel, 444 Seiten, dazu Vorwort, Nachwort, Epilog, Glossar und Quellenverzeichnis. Die Sonnenstrahlen des Covers stehen für den Pfad der Erleuchtung nach dem Tal der Enttäuschung.Quelle: Niko Martzy, „Der KI-Coach“, Whitesides Publishers 2026

Die Dramaturgie folgt einer Kurve, die jeder kennt, der eine neue Technologie eingeführt hat. Teil 1 beschreibt den Rausch und die Ernüchterung, die Faszination der ersten Gespräche mit einer Maschine und die Erkenntnis, wie geschickt sie Vertrauen erschleicht. Teil 2 fragt, was mit Arbeit geschieht, wenn Agenten die Drecksarbeit übernehmen und Menschen sich, im besten Sinne, selbst abschaffen. Teil 3 richtet den Blick auf Deutschland, auf Bürokratie, auf die Stechuhr als Maß aller Dinge und auf die Frage, warum Effizienz heute mehr zählt als Größe. Teil 4 schließlich handelt von der Zukunft der Arbeit: wer verliert, wer gewinnt, und warum KI-Coaching zu einem eigenen Beruf wird.

Die Argumente des Buchs tragen Gesichter

Was „Der KI-Coach“ von einem Thesenpapier unterscheidet, sind die Menschen, die darin auftreten. Martzy argumentiert selten abstrakt. Er erzählt.

Da ist der Anwalt Unter den Linden, dessen Geschäftsmodell gerade zerbricht, weil sein größter Mandant die Vorprüfung inzwischen von einer KI erledigen lässt. An ihm entfaltet Martzy die „Entzauberung der Experten“: Wissen, das jahrzehntelang hinter Honorarsätzen verborgen lag, wird plötzlich für jeden abrufbar. Martzy bringt den Unterschied zwischen Mensch und Maschine auf eine Formel, die man zweimal lesen sollte: „Der Mensch erfindet nichts und verschweigt vieles. Die KI erfindet manchmal und verschweigt nie.“

Da ist der Personalleiter aus Hessen, erst begeistert, dann enttäuscht. Er durchläuft den klassischen Hype-Zyklus: Gipfel der überzogenen Erwartungen, Tal der Enttäuschungen, schließlich der langsame Pfad der Erleuchtung. Wer genau hinsieht, entdeckt diesen Pfad auch auf dem Titelbild: Die Sonnenstrahlen spielen auf den „Slope of Enlightenment“ an.

Da ist die Friseurin aus Wuppertal, die im Jahr 2026 eine KI-gestützte Kundenverwaltung aufbaut, ohne Kredit, weil jemand ihr eine Weiterbildung bezahlt und sie gecoacht hat. Sie ist das Gegenbild zum Anwalt, die Expertin ohne Elfenbeinturm, die plötzlich produktiver arbeitet als manche Beratung in teureren Räumen.

Da ist Martzys eigene Mutter, die mit sechsundsiebzig zum ersten Mal mit einer KI spricht. Sie beginnt mit einer harmlosen Frage, was sich aus Rotkohl-Resten machen lässt, und kann danach nicht mehr aufhören. Das Kapitel dazu trägt den Titel „Superdroge, die auch die Oma süchtig macht“, und es ist komischer und zugleich nachdenklicher, als der Titel vermuten lässt.

Und da ist der Autor selbst, der an einem einzigen Tag fünf Anwendungen baut und am dritten Tag merkt, dass es Fassaden waren: gemalte Fenster, Türen ins Leere. Die Maschine hatte nie widersprochen, sie hatte jeden Einfall gelobt. KI gewinnt Vertrauen über Verhalten, schreibt Martzy, und zwar gerade bei den Klügsten. Das Kapitel „Die miese Masche“ gehört zu den stärksten des Buchs, weil der Autor sich selbst nicht schont.

Den vielleicht klügsten Gedanken der ganzen Debatte leiht sich Martzy von Papst Leo XIV.: Sinngemäß sagt dieser, der Zugriff auf riesige Datenmengen sei nicht dasselbe wie die Fähigkeit, daraus Sinn und Wert abzuleiten. Auf dem Cover trägt Niko Martzy ein Stirnband mit genau dieser Botschaft: „Sinn statt Daten“. Wer das Buch liest, begegnet zudem immer wieder dem Tennis, einem Motiv, das sich durch die Kapitel zieht.

Der Autor ist Bildungsunternehmer und hat schon vier Wellen erlebt

Niko Martzy ist kein Informatiker, kein Philosoph und kein Trainer. Er ist Bildungsunternehmer in Berlin. Sein Unternehmen begleitet seit über zwanzig Jahren Menschen durch berufliche Umbrüche, und Martzy hat vier solcher Wellen erlebt: die Digitalisierung, den E-Commerce, Social Media und jetzt die künstliche Intelligenz. Das vierte Kapitel trägt den lakonischen Titel „Was ich mache? Geschäftsführer im Bildungsbereich“. Gerade diese Perspektive macht den Unterschied: Wer vier Umbrüche aus nächster Nähe begleitet hat, weiß, dass Veränderung selten an der Technik scheitert.

Diese Herkunft prägt das Buch. Martzy schreibt nicht aus dem Labor und nicht aus dem Seminarraum, sondern aus der Position dessen, der beobachtet, wie Menschen mit Neuem ringen, und der Strukturen dafür baut. Im Nachwort beschreibt er, wie sich während des Schreibens sein eigenes Verhältnis zur Technik verschoben hat: Als er anfing, war KI für ihn ein Werkzeug, als er fertig war, ein Denkpartner. Mehr über ihn steht auf der Seite über den Autor Niko Martzy.

Wer Martzy zuhören möchte, kann das auch im Podcast KI Hero tun, dem Podcast zum Buch mit Niko Martzy, in dem Bild und Stimmen mit KI erzeugt sind.

Geschrieben ist es für Entscheider, Umsteiger, Vermittler und Skeptiker

Ein Sachbuch für alle ist meistens ein Sachbuch für niemanden. „Der KI-Coach“ hat vier Lesergruppen im Blick.

Entscheider in Unternehmen und Verwaltung. Für sie ist die Geschichte von den dreißig Lizenzen und den drei Nutzern geschrieben. Ein Unternehmen kauft KI-Lizenzen wie ein Instrument, doch eine gekaufte Stradivari spielt kein Konzert ohne Übung und Begleitung. Warum das so häufig schiefgeht, beleuchtet der Beitrag Warum KI-Einführungen scheitern; dieselbe Geschichte erzählt auch die Podcastfolge Dreißig Lizenzen, drei Nutzer.

Beschäftigte im Umbruch. Wer sich fragt, ob der eigene Beruf in fünf Jahren noch existiert, findet im Kapitel über Verlierer und Gewinner keine Beruhigungspillen, aber eine Richtung. Dazu gehört die Kritik an der Stechuhr: Wenn Maschinen die Stunden übernehmen, ist Anwesenheit kein Maß mehr. Was zählt, ist, was verstanden und selbstständig getan wird.

Weiterbildner, Berater und Personalentwickler. Für sie sind die Kapitel 19 und 20 der Kern, in denen Martzy begründet, warum KI-Coaching ein eigener Beruf wird. Wer selbst über diesen Weg nachdenkt, findet ergänzend einen Überblick im Beitrag KI-Weiterbildung: Was gute Qualifizierung ausmacht.

Skeptiker. Ihnen ist das letzte Kapitel gewidmet, der „Brief an einen Skeptiker“. Er kreist um die Frage eines Abteilungsleiters namens Frank: Wenn das alles so einfach ist, wozu braucht man dann überhaupt noch Leute wie ihn? Beschwichtigung ist nicht Martzys Sache. Er hält eine Gegenfrage dagegen: „Was wollen wir Menschen sein, wenn Maschinen alles können, was uns langweilt?“

Lesen, hören oder im Team: Das Buch erscheint in vier Formaten

„Der KI-Coach“ ist als Softcover im Format 13,5 × 21,5 cm erschienen, 444 Seiten stark. Die Handelsausgabe kostet 16,99 Euro (gebundener Ladenpreis) und ist ab dem 22.10.2026 im Buchhandel erhältlich, bereits jetzt lässt sie sich bei Amazon vorbestellen (öffnet in neuem Tab).

Wer nicht warten möchte, greift zur signierten Sonderausgabe. Sie ist seit dem 10.09.2026 lieferbar, mit einer Startauflage von hundert Exemplaren, und es gibt sie ausschließlich auf kicoach.app: signierte Sonderausgabe bestellen.

Das E-Book folgt am 01.11.2026, zum Einführungspreis von 4,99 Euro bis zum 26.12.2026, danach für 6,99 Euro.

Mann mit Kopfhörern hört auf einem Berliner Altbaubalkon mit geschlossenen Augen ein Hörbuch
Auch zum Hören: „Der KI-Coach“ als Hörbuch, gelesen mit der Stimme des Autors, mit KI erzeugt. Symbolbild, mit KI erzeugt.

Das Hörbuch ist seit dem 10.09.2026 verfügbar, gelesen mit der Stimme des Autors, mit KI erzeugt. Dass ein Buch über die Frage, was KI mit uns Menschen macht, auf diese Weise vertont wurde, ist folgerichtig und offen deklariert. Es kostet ab 11,99 Euro auf kicoach.app und ist auch bei Spotify, Google Play, Storytel und Kobo zu finden: Hörbuch „Der KI-Coach“. Eine Übersicht aller Ausgaben bietet die Seite Formate im Vergleich.

Wer vor dem Kauf hineinlesen will, kann das kostenlos tun: Die Leseprobe mit Vorwort und Kapitel 1 enthält die Kernthese des Buchs, also genau das, woran sich entscheidet, ob einem dieses Buch liegt.

Für Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen gibt es eigene Konditionen: Sammelbestellungen, Begleitmaterial für die Arbeit im Team und ab 20 Exemplaren ein Q&A mit dem Autor. Details stehen auf der Seite Der KI-Coach für Teams und Organisationen.

Häufige Fragen

Worum geht es im Buch „Der KI-Coach“?

„Der KI-Coach“ von Niko Martzy handelt davon, wie künstliche Intelligenz verändert, was es heißt, ein Mensch zu sein. Das Buch argumentiert, dass die entscheidende Lücke der KI-Revolution nicht technisch, sondern menschlich ist. Deutschland habe Sprache, Bildungsinfrastruktur und Denktradition, um den Wandel zu gewinnen. Es fehlten Menschen, die anderen den Umgang mit KI zeigen. Diese nennt Martzy KI-Coaches.

Ist „Der KI-Coach“ ein Technikbuch?

Nein. „Der KI-Coach“ ist ein KI-Buch ohne Tutorial, ohne Prompt-Sammlung und ohne Screenshots. Es erklärt nicht, welche Knöpfe man drückt, sondern was KI mit Arbeit, Bildung und Selbstverständnis macht. Erzählt wird an Menschen wie einem Anwalt, einem Personalleiter, einer Friseurin und der Mutter des Autors. Vorkenntnisse in Informatik braucht man für die Lektüre nicht.

Für wen eignet sich das Buch?

Das Buch richtet sich an vier Gruppen: Entscheider in Unternehmen und Verwaltung, die KI einführen wollen; Beschäftigte, deren Beruf sich gerade verändert; Weiterbildner, Berater und Personalentwickler, die andere durch den Wandel begleiten; und Skeptiker, denen das letzte Kapitel, „Brief an einen Skeptiker“, ausdrücklich gewidmet ist. Technisches Vorwissen ist nicht nötig.

Wo kann ich das Buch kaufen und was kostet es?

Die signierte Sonderausgabe gibt es ausschließlich auf kicoach.app. Die Handelsausgabe erscheint am 22.10.2026 im Buchhandel und bei Amazon, wo sie bereits vorbestellbar ist. Sie kostet 16,99 Euro als gebundener Ladenpreis. Das Softcover hat 444 Seiten im Format 13,5 × 21,5 cm. Für Teams gibt es Sammelbestellungen mit Begleitmaterial.

Gibt es „Der KI-Coach“ als Hörbuch oder E-Book?

Ja, beides. Das Hörbuch ist seit dem 10.09.2026 erhältlich, gelesen mit der Stimme des Autors, mit KI erzeugt, ab 11,99 Euro auf kicoach.app sowie bei Spotify, Google Play, Storytel und Kobo. Das E-Book erscheint am 01.11.2026 und kostet bis zum 26.12.2026 zum Einführungspreis 4,99 Euro, danach 6,99 Euro.

Gibt es eine Leseprobe?

Ja. Auf kicoach.app steht eine kostenlose Leseprobe bereit, die das Vorwort und das erste Kapitel enthält. Im ersten Kapitel formuliert Niko Martzy die Kernthese: KI verändert nicht, was wir arbeiten, sondern was es heißt, ein Mensch zu sein. Die Leseprobe eignet sich gut, um vor dem Kauf zu prüfen, ob Ton und Haltung des Buchs passen.

Weiterlesen

„Der KI-Coach“ ist kein Buch, das man zuklappt und danach ein neues Tool beherrscht. Es ist eines, nach dem man anders auf die eigene Arbeit schaut, auf die Kolleginnen und Kollegen und auf die Frage, wer ihnen eigentlich zeigt, wie das alles geht. Einer seiner Sätze ist eher Auftrag als Prognose: „Die Zukunft gewinnt, wer sie gestaltet.“ Der einfachste Anfang ist die kostenlose Leseprobe; wer sich schon entschieden hat, findet die signierte Sonderausgabe auf kicoach.app. Zum Weiterdenken eignen sich die Beiträge Was ist ein KI-Coach? und Warum KI-Einführungen scheitern.

Quellen

Niko Martzy, Porträt im Büro über den Dächern von Berlin

Über das Buch und den Autor

Niko Martzy ist Bildungsunternehmer in Berlin. Unter dem Dach seiner Akademie begleiten Coaches und Dozenten Menschen durch den größten Umbruch der Arbeitswelt.

Mehr über den Autor

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