Der KI-Coach von Niko Martzy.
Was KI mit uns macht. Und wer uns dabei begleitet. „Der KI-Coach. Wie Künstliche Intelligenz verändert, was es heißt, ein Mensch zu sein.“ 444 Seiten über Menschen in Kanzleien, Salons, Personalabteilungen und Wohnzimmern, die mit KI arbeiten sollen.
Die Geschichte des Buchs
Erst Begeisterung, dann Enttäuschung.
Thomas, Personalleiter eines Maschinenbauers mit 300 Mitarbeitern, ist erst begeistert von KI. Dann legt sie ihm eine Studie vor, die es nicht gibt. Später erledigt er mit ihr eine Fluktuationsanalyse in vier Stunden statt zwei Wochen und zeigt sie live vor der Betriebsversammlung.
Es geht um Menschen, nicht um Maschinen.
Ein Berliner Medienanwalt, dessen größter Mandant die Vertragsvorprüfung jetzt in vier Minuten von einer KI erledigen lässt. Ein Steuerberater in Stuttgart, der bis März 2026 siebenundzwanzig Mandanten verliert. Eine Friseurin in Wuppertal, die ohne IT-Abteilung eine KI-gestützte Kundenverwaltung aufbaut, weil jemand sie begleitet hat.
Und um eine Lücke, die kein Tool schließt.
81 Prozent der deutschen Unternehmen halten KI laut Bitkom für die wichtigste Zukunftstechnologie, weniger als ein Drittel bildet systematisch weiter. Dazwischen beschreibt Niko Martzy einen neuen Beruf: den KI-Coach, der Menschen nicht beibringt, Knöpfe zu drücken, sondern sich selbst die richtigen Fragen zu stellen.
Es endet mit einer Frage an uns.
Das letzte Kapitel ist ein Brief an einen Skeptiker. Es gibt keine Prompt-Sammlung, keine Bildschirmfotos, keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Technisches Vorwissen braucht es nicht.
Vier Teile, 21 Kapitel.
Dazu Vorwort, Nachwort, Epilog, Glossar und Quellenverzeichnis.
| Teil 1: Die neue Welt | Kapitel 1 bis 7, darunter „Grenzen der KI verstehen“ und „Superdroge, die auch die Oma süchtig macht“ |
|---|---|
| Teil 2: Die Transformation | Kapitel 8 bis 12, darunter „Ich schaffe mich ab, aber ich liebe es!“ und „Retter oder Killer?“ |
| Teil 3: Deutschland und die Welt | Kapitel 13 bis 16, darunter „Die Lüge vom Bürokratieabbau“ und „Effizienz schlägt Größe“ |
| Teil 4: Die Zukunft der Arbeit | Kapitel 17 bis 21, darunter „Die Entzauberung der Experten“, „Warum KI-Coaching ein Beruf wird“ und „Brief an einen Skeptiker“ |
Ausführlich besprochen im Blog: Ein KI-Buch, das kein Technikbuch ist.
In Niko Martzys Worten.
Wortgleich aus der gedruckten Ausgabe, mit Kapitel und Seite.
„Nicht die Technologie überzeugt. Der Mensch, der sie zeigt, überzeugt.“
„Je besser die Maschine wird, desto wichtiger wird der Mensch. Nicht trotz der Technologie. Wegen ihr.“
„Die Zukunft gehört nicht den Maschinen. Sie gehört nicht den Menschen, die Maschinen fürchten. Sie gehört den Menschen, die gelernt haben, mit Maschinen zu arbeiten, und trotzdem Menschen zu bleiben.“
„Die Tür ist offen. Der Raum dahinter ist es nicht.“
„Was fehlt, ist kein Tool. Was fehlt, ist ein Mensch.“
„Ein KI-Coach lehrt nicht, wie man die richtige Frage an eine Maschine stellt. Er lehrt, wie man die richtige Frage an sich selbst stellt.“
„Die bezahlen mich nicht für Technik, sagt Marie. Die bezahlen mich dafür, dass ich ihnen Angst wegnehme und Zeit zurückgebe.“
„Der KI-Coach kennt den Menschen. Das ist sein Geschäftsmodell. Das ist seine Daseinsberechtigung.“
„Die Einstiegshürde für KI ist null. Du brauchst ein Gerät und eine Frage. Meine Mutter hatte beides, und zwei Stunden später eine neue Welt.“
„Dragica. Hans. Meine zwei besten Argumente für den Menschen. Kein Prompt.“
„Was Finnland, Estland und Singapur fehlt, haben wir: die Größe und die Infrastruktur, um es für achtzig Millionen Menschen zu tun. Ein System, das darauf wartet, aktiviert zu werden. Was fehlt, sind die Menschen, die es aktivieren.“
„Estland fragt dich einmal. Deutschland fragt dich dreimal, verliert die Antwort und fragt noch mal.“